Sensiplan
Sensiplan ist eine symptothermale Methode, die seit den 1980er-Jahren in Deutschland von einer Arbeitsgruppe für natürliche Familienplanung (Malteser Arbeitsgruppe NFP) entwickelt und verfeinert wurde. Sie gehört zu den am klarsten geregelten und am besten wissenschaftlich untersuchten natürlichen Methoden.
So funktioniert sie
Wie jede symptothermale Methode kombiniert Sensiplan die Basaltemperatur und den Zervixschleim (optional ergänzt durch das Tasten des Muttermunds). Ihre Besonderheit liegt in der Genauigkeit der Auswertungsregeln: Klar dokumentierte Kriterien bestimmen Tag für Tag Beginn und Ende des fruchtbaren Fensters aus der Zusammenschau dieser Zeichen — die „Temperaturregel“ und die „Schleimregel“ sind dabei die tragenden Säulen.
Kernpunkte
- Eine strukturierte Vermittlung durch Beraterinnen und Berater, die nach einem einheitlichen Programm ausgebildet sind.
- Genaue und dokumentierte Auswertungsregeln, die wenig Raum für persönliche Interpretation lassen.
- Eine der am besten untersuchten natürlichen Methoden: Prospektive Studien in Deutschland über mehrere Tausend Zyklen haben ihre Zuverlässigkeit bei korrekter Anwendung dokumentiert.
- Ein Anspruch an Regelmäßigkeit wie bei anderen symptothermalen Methoden: Temperatur beim Aufwachen und tägliche Beobachtung des Zervixschleims.
Für wen?
Sensiplan passt zu allen, die einen sehr strukturierten und gut dokumentierten Rahmen suchen — mit klaren Regeln statt einer freieren Deutung der Zykluszeichen.
Und mit Happy Fertility?
Die App unterstützt die symptothermale Aufzeichnung, zu der Sensiplan als Variante gehört: Trage deine Temperatur und deinen Zervixschleim des Tages ein, um deinen Zykluskalender aufzubauen.
